Die Realisierung erfolgt in Entwicklungseinheiten, deren Finanzierung jeweils vom weiteren Verlauf der Arbeiten unabhängig sind. Mit AUTOSHUTTLE werden die Mitarbeiter des AUTOSHUTTLE-Entwicklungsteams bezeichnet. Übersicht über die Entwicklungseinheiten:
| Nr | Ergebnis | Ausführende | Investition EUR | Termin |
| 1 | Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Demonstatorfahrzeug | AUTOSHUTTLE, Institute, TÜV, EBA, Ingenieur- und Design-Büros |
1.500.000,-
|
1. Jahr |
| 2 | Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Starre Weiche | s.o. |
500.000,-
|
2. Jahr |
| 3 | Theoretische Arbeiten zum AUTOSHUTTLE; Kreisförmige Versuchsanlage | s.o. |
6.500.000,-
|
3. Jahr |
| 4 | Serienreifer AUTOSHUTTLE |
150.000.000.-
minus 135.000.000,- |
4.-6.Jahr |
Detaillierter Plan mit weiterer Untergliederung der Entwicklungseinheiten. Die Kosten des AUTOSHUTTLE-Entwicklungsteams werden dem Punkt "Organisation" zugeteilt:
| Nr | Tätigkeit | Ausführende | Termin |
| 1 | Entwicklungseinheit 1 | ||
| 1.1 | Organisation | ||
| 1.1.1 | Beauftragung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen, Überprüfung der Ergebnisse; Kostenstruktur siehe Umsatzplan und Personalplan | AUTOSHUTTLE | |
| 1.2 | Requirement Tracing | ||
| 1.2.1 | Erstellung einer Datenbank „Anforderungs-Spezifikation des AUTOSHUTTLE“ mit Implementierung der funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen und der Verknüpfungen | AUTOSHUTTLE | |
| 1.3 | Simulation | ||
| 1.3.1 | AUTOSHUTTLE-Fahrzeuglogistik mit zeitlicher Verteilung der Fahrzeugdichte, detaillierte Streckentopologie, Fahrzeugbedarf, Leerfahrten und Betriebsfahrten für eine Musterstrecke | Institut für Verkehrssicherung | |
| 1.3.2 | Funktionales Modell des Betriebsleit- und Sicherungssystems mit Strecken- und Fahrzeugausstattung: Rendezvous-Manöver, Ausscheren aus dem Konvoi, Aufschließen der Lücken, Schnittstelle zwischen den Stationen | Institut für Verkehrssicherung | |
| 1.3.3 | Zeitlicher und örtlicher Verlauf des Straßenfahrzeugaufkommens mit Istwert-Analyse für eine Musterstrecke | Institut für Straßenverkehrplanung | |
| 1.3.4 | Statisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Magnetfeldverläufe, Kraftberechnung | Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen | |
| 1.3.5 | Detaillierte rechnerische Ermittlung des Luftwiderstandes | N.N. | |
| 1.3.6 | Detaillierte Berechnung des Gesamtwirkungsgrades und des Primärenergieverbrauchs | AUTOSHUTTLE | |
| 1.3.7 | Verfeinerte Verfügbarkeitsprognose anhand des Architekturentwurfs | AUTOSHUTTLE | |
| 1.4 | Architekturentwurf | ||
| 1.4.1 | Betriebsleit- und -sicherungssystem, | N.N. | |
| 1.4.2 | Trag- Führ- und Antriebssystem | N.N. | |
| 1.4.3 | Fahrzeugkonstruktion | Institut für Straßenfahrzeugbau | |
| 1.4.4 | Grobplanung der Infrastruktur einer Musterstrecke, incl. Hoch- und Tiefbau und elektrischen Anlagen, Detaillierte Ermittlung des Platzbedarfes | Institut für Verkehrsanlagenbau | |
| 1.5 | Versuchsaufbauten | ||
| 1.5.1 | Versuchsfahrzeug mit Transversalflußtrag- und –führsystem und Langstator-Linearantrieb | AUTOSHUTTLE, Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen, N.N. | |
| Personalkosten für Versuchsaufbau | |||
| 1.6 | Marktanalyse und Vermarktung | ||
| 1.6.1 | Erstellung eines Computergraphik-Animationsvideos einer Fahrt mit dem AUTOSHUTTLE | Grafik-Design-Büro | |
| 1.6.2 | Erweiterung der Umfrage mit Benutzung des Animationsvideos | AUTOSHUTTLE, Institut für angewandte Psychologie | |
| 1.6.3 | Weitere Entwicklung von Vermarktungsstrategien für Betreiber und Benutzer | AUTOSHUTTLE, Institut für angewandte Psychologie | |
| 1.6.4 | Detaillierte Analyse der potentiellen Einsatzstrecken – weltweit – inkl. Analyse „Öffentlicher Verkehr mit AUTOSHUTTLE“ | AUTOSHUTTLE, Institut für Verkehrswissenschaften | |
| 1.7 | Publikationen | ||
| 1.7.1 | Erweiterung des Patentschutzes | AUTOSHUTTLE, Ausländ. Patentanwälte | |
| 1.7.2 | Vorstellung des Konzeptes auf Messen und Tagungen | Autoshuttle | |
| 1.8 | Finanzierungsanalyse | ||
| 1.8.1 | Detaillierter Finanzierungsplan | AUTOSHUTTLE, Forschungseinrichtungen und Finanzinstitute zur Hochtechnologiefinanzierung | |
| 1.9 | Sicherheitstechnische Zulassung | ||
| 1.9.1 | Vorgehen und Dokumentation nach Europäischen Normen: Einreichung der System-Anforderungs-Spezifikation und der System-Sicherheits-Anforderungs-Spezifikation zur Zulassung. Beginn des Hazard Log. | AUTOSHUTTLE, Eisenbahn-Bundesamt und/oder TÜV | |
| Ende Entwicklungseinheit 1 | |||
Ergebnisse sind:
|
1. Jahr | ||
| 2 | Entwicklungseinheit 2 | ||
| 2.1 | Organisation | ||
| 2.1.1 | Beauftragung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen, Überprüfung der Ergebnisse | AUTOSHUTTLE | |
| 2.2 | Requirement Tracing | ||
| 2.2.1 | Pflege der Datenbank „Anforderungs-Spezifikation des AUTOSHUTTLE“ mit Implementierung der Verknüpfungen zu weiteren Details der Entwürfe | AUTOSHUTTLE | |
| 2.3 | Simulation | ||
| 2.3.1 | Datenflüsse des Betriebsleit- und sicherungssystems incl. Fahrzeug-Kommunikationsmodul und der Fahrzeugerkennung an der Auffahrt | ||
| 2.3.2 | Dynamisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Fahrdynamik, Regelkreise | Institut für elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen | |
| 2.3.3 | Auswahl einer Musterstrecke und Erstellung einer Prognose für das Verkehrsaufkommen für AUTOSHUTTLE | Institut für Verkehrsanlagenbau | |
| 2.4 | Architekturentwurf | ||
| 2.4.1 | Statisches Modell des Trag- Führ- und Antriebssystems: Magnetfeldverläufe, Kraftberechnung | AUTOSHUTTLE | |
| 2.5 | Versuchsaufbauten | ||
| 2.5.1 | Aufbau einer Y-förmigen Gleisanlage mit starrer Weiche | AUTOSHUTTLE, Institut für Elektrische Maschinen, Antriebe und Bahnen, N.N. | |
| 2.6 | Marktanalyse und Vermarktung | ||
| Erstellung eines Konzeptes für Betreiber von AUTOSHUTTLE (Fahrweg, Stationen, PKW, LKW) | AUTOSHUTTLE | ||
| 2.7 | Publikationen | ||
| 2.7.1 | Erweiterung des Patentschutzes | AUTOSHUTTLE, Ausländ. Patentanwälte | |
| 2.7.2 | Vorstellung des Konzeptes auf Messen und Tagungen | AUTOSHUTTLE | |
| 2.8 | Finanzierungsanalyse | ||
| Ermittlung der Betriebskosten von AUTOSHUTTLE für die Musterstrecke (Energie, Personal für Betrieb und Wartung, Ersatzteile, Reparaturen, ...) | AUTOSHUTTLE | ||
| 2.9 | Sicherheitstechnische Zulassung | ||
| Detaillierte Ausfalleffektanalyse und Fehlerbaumanalyse des Betriebs mit Rendevous-Manöver und starrer Weiche | AUTOSHUTTLE, Eisenbahn-Bundesamt und/oder TÜV | ||
| Ende Entwicklungseinheit 2 | |||
Ergebnisse sind:
|
2. Jahr | ||
| 3 | Entwicklungseinheit 3 | ||
| 3.1 | Organisation | ||
| Beauftragung und Koordination der Arbeiten, Selbstbeteiligung bei den Arbeitspaketen, Dokumentation, Fortbildung, Recherchen, Konzeptionierungen | AUTOSHUTTLE | ||
| 3.2 | Simulation | ||
| Windkanalversuche | N.N. | ||
| 3.3 | Architekturentwurf | ||
| Konstruktionszeichnungen der Fahrzeuge und Infrastruktur | N.N. | ||
| 3.4 | Sicherheitstechnische Zulassung | ||
| Erstellung und Einreichung des technischen Sicherheitsberichtes der Versuchsanlage zur Zulassung | AUTOSHUTTLE | ||
| 3.5 | Versuchsaufbauten | ||
| Aufbau einer kreisförmigen Gleisanlage mit Ausweichgleis, Abstellgleisen und drei Fahrzeugen | AUTOSHUTTLE, N.N. | ||
| Ende Entwicklungseinheit 3 | |||
Ergebnisse sind:
|
3. Jahr | ||
| 4 | Entwicklungseinheit 4 | ||
| 4.1 | Prototyp | ||
| Know-How-Vertrag zum Aufbau einer Prototypanlage von 10 km Streckenlänge entlang einer Autobahn. Durchführung eines Probebetriebs mit kostenlosem Transportangebot an Autofahrer | Know-How-Übermittlung: AUTOSHUTTLE | ||
| Ende Entwicklungseinheit 4: | |||
Ergebnisse sind:
|
6. Jahr |